Die beste Welpenernährung für gesundes Wachstum: So fütterst du deinen Welpen richtig

Welpenernährung Titelbild

 

Welpenernährung

 

Es geht los – dein Hund zieht ein. Aber welche Welpenernährung ist für ihn die richtige? Welche Futtermengen braucht dein Hund in seiner Wachstumsphase? Und welche Inhaltsstoffe sind besonders wichtig? Fest steht: Die richtige Welpenernährung ist die Grundlage für ein langes, glückliches Hundeleben.

Welpen wachsen und entwickeln sich rasant. Verdauungs- und Immunsystem brauchen aber Zeit, um sich voll auszubilden. Aus diesen Gründen unterscheiden sich die Ernährungsbedürfnisse eines Welpen von denen eines ausgewachsenen Hundes. Eine hochwertige Welpenernährung liefert die benötigte Energie und versorgt deinen Hund mit allem, was er für sein Wachstum und für den Aufbau von Abwehrkräften benötigt.

 

 

Hier findest du einige Links von den Marken, die wir Empfehlen. Damit du die Links besser erkennst, haben wir die Links in verschiedene Farben unterteilt und mit Sternchen* markiert.

Fell Freunde* Barf Hundefutter Premium Qualität.  Frisches BARF Hundefutter – Versandkostenfrei ab 111€ Gültig ab: sofort.  Gutscheincode111frei

Wildfang* Trockenfutter Premium Qualität.  10% Rabatt bei einem Warenkorbwert ab 30 Euro (brutto).   Gutscheincode: WILD10

KäptnWoof* Eco Shop zum Einkaufen von Zubehör, Bio Hundenahrung und Spielzeugen

Amazon* Von Gut und Günstig bis Premium Qualität. Stöbern Lohnt sich.

Discountfutter* Nahrungsergänzungsmittel in 1A Qualität und Top-Preis.  5€ Gutschein ab einem Mindestumsatz von 35€.  Gutscheincode: 5EURO21

Salingo* Premium Qualität. bei der 1. Bestellung 20,00% Rabatt erhalten. Gültig bis:31.12.2021 23:59.   Gutscheincode: TKN2021

CheckForPet* Individuelle Probierbox nach Hunderassen. 55% Rabatt auf alle Hundefutter-Probierboxen. Gültig bis: unbegrenzt. Gutscheincodeohne Code gültig

Westho Petfood* Premium Qualität. Viel Auswahl. Immer wieder interne Rabatte.  

Deine Gratis Probe!

Dinner for Dogs - Gratis

Im Folgenden findest du die wichtigsten Antworten und praktische Tipps zur Umsetzung.

Wie viel Futter braucht ein Welpe?

Wie viel Futter braucht ein Welpe_ Bild.

Wie viel Futter dein Welpe benötigt, hängt von seiner Rasse, von Alter und Gewicht, von Gesundheit und Fressverhalten, von seiner Aktivität sowie vom Energiegehalt seines Welpenfutters ab.

Frisst dein Hund Fertigfutter, sind darin alle benötigten Vitamine, Mineralien und Nährstoffe enthalten. Folge ungefähr den Angaben zur Tagesration auf dem Fertigfutter und teile sie durch die Anzahl der Fütterungen, um die richtige Futtermenge für jede Mahlzeit zu ermitteln.

Je größer eine Hunderasse wird, desto wichtiger ist es, die Knochen nicht zu überlasten – dein Hund sollte nicht zu schnell wachsen und weder zu dick noch zu dünn sein. Optimal ist ein gleichmäßiges Wachstum. Übermäßiges Wachstum entsteht durch die Aufnahme von zu vielen Kalorien. Dein Welpe wird auch bei gemäßigter Fütterung seine normale Endgröße erreichen – sie ist durch die Elterntiere genetisch festgelegt.

Grundregeln der Welpenfütterung

Ein Hundewelpe bekommt mehrmals am Tag Futter. Denn nicht nur die Mengen und die Inhaltsstoffe sind bei der Welpenernährung wichtig, sondern auch die Häufigkeit der Futtergabe. Kleine Portionen sind besser verträglich als große, deshalb fütterst du den Welpen am Anfang drei- bis viermal am Tag mit kleinen Futtermengen. Etwa mit einem halben Jahr reichen dann zwei bis drei Portionen täglich; beim erwachsenen Hund sind ein bis zwei Fütterungen pro Tag genug und die Mengen entsprechend größer.

Welpen sollten ungestört fressen können und immer frisches Wasser zur Verfügung haben. Die Näpfe müssen regelmäßig gereinigt werden.

Auch wenn es dir langweilig erscheint: Zu viel und vor allem zu rasche Abwechslung ist bei der Welpenernährung nicht zu empfehlen; das empfindliche Verdauungssystem der Kleinen reagiert darauf schnell mit Durchfall.

So gelingt eine Futterumstellung

Möchtest du das Welpenfutter wechseln, plane für den allmählichen Futteraustausch mindestens eine Woche ein. Ersetze täglich etwas mehr vom gewohnten Futter durch das neue Futter, sodass dein Welpe nach sieben bis zehn Tagen nur noch die neue Welpennahrung bekommt.

Wie setzt sich eine gute Welpenernährung zusammen?

Wie setzt sich eine gute Welpenernährung zusammen. Bild

Am besten vertragen Welpen ein Futter mit hohem Fleischanteil. Hochwertiges Fleisch liefert wertvolle Proteine; Geflügelfleisch ist besonders leicht verdaulich. Empfohlen wird ein Kalzium-Phosphor-Verhältnis von etwa 1,3 bis 1,5 zu 1. Zu viel Phosphor hemmt die Aufnahme von Kalzium und ein Zuviel an Kalzium entzieht dem Körper Phosphor – beides führt zu Mangelerscheinungen.

Bei der Zusammensetzung der Welpenernährung kommt es an auf

  • die Kohlenhydrate als Energielieferanten,
  • die Ballaststoffe für die Verdauung,
  • das Fett für Energie und Nervensystem,
  • Proteine für Muskel- und Knochenaufbau,
  • Mineralstoffe für diverse Körperfunktionen wie Knochenwachstum, Nervenimpulse und Muskelstoffwechsel sowie
  • wichtige Vitamine, die unter anderem für ein gutes Immunsystem und den Fettstoffwechsel notwendig sind.

Die Hersteller müssen laut Futtermittelverordnung die Bestandteile des Hundefutters auf der Verpackung angeben. So kannst du zum Beispiel erkennen, ob es sich bei den Proteinen um pflanzliche oder besser verwertbare tierische Eiweiße handelt.

Die Deklarationen sind leider oft schwammig formuliert:

  • Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse umfassen Fleischteile geschlachteter Tiere, Innereien und bei der Tierverarbeitung anfallende Nebenprodukte wie Ohren und Knorpel.
  • Zu Milch und Molkereierzeugnissen gehören auch Nebenprodukte wie Molkepulver.
  • Pflanzliche Nebenerzeugnisse sind ein dehnbarer Begriff – sie fallen bei der Verarbeitung von Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten an, zum Beispiel in Form von Weizenkleie oder Erdnussschalen. Für Hunde sind sie eher schlecht verwertbar.

Bei Hunden mit Futtermittelunverträglichkeiten können glutenhaltige Getreidesorten, Milchzucker und auch manche Fleischproteine problematisch sein. Werden tierische Eiweiße vom Rind oder Fisch schlecht vertragen, kannst du zum Beispiel auf Fleisch vom Pferd, Strauß oder Känguru ausweichen.

Was ist für Welpen schädlich?

Was ist für Welpen schädlich? Bild.

Für Hunde unverträglich oder giftig sind zum Beispiel

  • Zucker,
  • Schokolade und Kakaopulver,
  • Backpulver und Gewürze,
  • Avocados, Auberginen, Tomaten und Zwiebeln,
  • rohe Kartoffeln und rohe Hülsenfrüchte sowie
  • Rosinen und Weintrauben.

So kann das in Schokolade und kakaohaltigen Speisen enthaltene Theobromin schnell zu Vergiftungserscheinungen mit Gleichgewichtsstörungen, Zittern, Herzrasen und epileptischen Anfällen führen.

Welches Futter ist für die Welpenernährung das richtige?

Welches Futter ist für die Welpenernährung das richtige_ Bild.

Im Handel kannst du das klassische Trocken- und Nassfutter für deinen Welpen kaufen, aber auch BARF-Produkte.

Biologisch Artgerechtes Rohes Futter oder Bones And Raw Food, kurz BARF, ahmt die Futterzusammensetzung eines wildlebenden Fleischfressers nach. Das Futter besteht aus rohen Zutaten. Du kannst einzelne Bestandteile oder fertige Zusammenstellungen kaufen. Im Handel ist frisches und tiefgefrorenes Futter erhältlich – mittlerweile gibt es auch fertige Mischungen in Dosen.

Im Handel kannst du das klassische Trocken- und Nassfutter für deinen Welpen kaufen, aber auch BARF-Produkte.

Biologisch Artgerechtes Rohes Futter oder Bones And Raw Food, kurz BARF, ahmt die Futterzusammensetzung eines wildlebenden Fleischfressers nach. Das Futter besteht aus rohen Zutaten. Du kannst einzelne Bestandteile oder fertige Zusammenstellungen kaufen. Im Handel ist frisches und tiefgefrorenes Futter erhältlich – mittlerweile gibt es auch fertige Mischungen in Dosen.

Wie sieht nun der optimale Ernährungsplan für einen Welpen aus? Wichtig ist vor allem, dass die Welpenernährung folgendes bietet:

  • einen hohen Proteingehalt aus hochwertigem Fleisch,
  • wenig Proteine aus Pflanzen und
  • den Verzicht auf Zucker sowie andere Konservierungs- und Zusatzstoffe.

Bei Fütterung eines sogenannten Alleinfutters für Welpen, egal ob als Trocken- oder Nassfutter, sollten alle Vitamine, Nährstoffe und Mineralien in den richtigen Anteilen enthalten sein.

Beim Barfen oder Selbstkochen der Welpenernährung informiere dich genau, welche Zusammensetzung empfohlen wird. Züchter, Tierarzt, Fachbücher und Internetbeiträge helfen dir dabei.

Fazit: Bei der Wahl der Welpenernährung kommt es nicht auf die Form des Futters, sondern auf die Zutatenliste an.

Vorteile von Trockenfutter als Welpenernährung

Der Wassergehalt von Trockenfutter liegt nur bei rund 10 Prozent. Dem Welpen sollte sowieso immer frisches Wasser zur Verfügung stehen, dann ist der Flüssigkeitsbedarf auch bei der Gabe von Trockenfutter gut gedeckt. Du kannst Trockenfutter auch in Wasser einweichen.

Die Vorteile von Trockenfutter im Überblick:

  • feste Konsistenz – fördert das Kauen und somit die Kiefer- und Zahngesundheit
  • hygienisch Fütterung ohne Schmierereien
  • lange haltbar
  • gut portionierbar

 

Vorteile von Nassfutter als Welpenernährung

Der Wassergehalt von Nassfutter liegt bei rund 80 Prozent, was sich vor allem bei schlechten Trinkern positiv auf den Flüssigkeitshaushalt auswirkt. Ungeöffnete Dosen sind lange haltbar, sollten aber nach dem Öffnen höchstens zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nassfutter sollte zimmerwarm gefüttert werden.

Tipp: Mäkelige Fresser ziehen Nassfutter meist einem Trockenfutter vor, da es geruchs- und geschmacksintensiver ist.

 

Barfen für Welpen

Auch Welpen vertragen die Rohfütterung; die Zusammensetzung unterscheidet sich aber etwas vom Barfen bei erwachsenen Hunden. Denke daran, dass Welpen mit ihren kleinen Milchzähnen größere Knochen oder Knorpelstücke noch nicht zerkauen können. Sie sollten täglich etwa 4 bis 8 Prozent ihres aktuellen Körpergewichts an Frischfleisch erhalten.

Achtung: Füttere niemals rohes Schweinefleisch – es kann das Aujeszky-Virus enthalten, das für Hunde und Katzen tödlich ist.

Informiere dich genau, welche weiteren Bestandteile du deinem Welpen für eine ausgewogene Welpenernährung geben solltest. Genauere Angaben findest du zum Beispiel hier:

 

Selbstgekochte Welpenernährung

Kochst du die Nahrung für deinen Welpen selbst, achte auf eine optimale Zusammensetzung, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Für eine gute Versorgung mit Kalzium sind zum Beispiel manche Milchprodukte, Gemüse und Samen geeignet. Fleisch, Innereien und Getreide dienen als Phosphorlieferanten. Gekochtes vom menschlichen Mittagstisch ist zu stark gewürzt.

Vorsicht: Gekochte Knochen sind tabu – sie können zersplittern und deinen Hund innerlich verletzen.

Rezepte findest du im Internet und in Büchern wie „Hundefutter selbstgemacht: So füttere ich meinen Vierbeiner richtig!“ von Sabine von Weißenfels.

Leckerlis für Welpen

Leckerlis für Welpen. Bild.

Mit Leckerlis fällt die Hundeerziehung leichter. Hat dein Hund auf ein Kommando richtig reagiert, kannst du ihn sofort mit einer kleinen Leckerei belohnen – er wird es sich für die nächsten Male merken. Auch zur Beschäftigung und für die Zahnpflege sind Kauartikel für Welpen nützlich. Grob kann man drei Arten von Leckerlis unterscheiden: Hundekuchen oder Hundekekse sowie Kausnacks und Trockenfleisch.

Gesunde Leckerlies für Hunde aus natürlichen Zutaten sind immer eine gute Wahl.
Hier findest du eine großartige und gesunde Auswahl von Hundeleckerlis >>>
Westho-petfood
<<<

  • Schaue vor allem bei Hundekuchen genau auf die Zusammensetzung – sie enthalten häufig Zusatzstoffe.
  • Kausnacks bestehen überwiegend aus gepresster Tierhaut. Dein Hund ist mit einem Kauknochen für Welpen lange beschäftigt und stärkt gleichzeitig sein Gebiss.
  • Trockenfleisch ohne Zusätze und Konservierungsstoffe wird meist gut vertragen. Beliebt sind Schweineohren für Welpen, Kaninchenohren für Welpen, Rinderkopfhaut und Ochsenziemer für Welpen.
  • Wegen ihres hohen Fett- und Zuckergehaltes sind Snacks wie Hundeschokolade und Hundeeis nicht für deinen Welpen geeignet.

    Tipps:

    • Möchtest du keine Leckerlies wie Hundekekse oder Ochsenziemer kaufen, kannst du auch normales Trockenfutter als Belohnung nutzen.
    • Ziehe die gefütterten Leckerlis von der Hundefutter-Tagesration ab, damit dein Welpe nicht zu dick wird.

    Gesunde Hundeleckerlis selber machen

    Hundeleckerlis werden in großen Mengen gekauft, du kannst sie aber auch selbst herstellen. In handelsüblichen Hundekeksen sind oft Zucker sowie Farb- und Konservierungsstoffe enthalten – bei selbst gebackenen Hundekeksen kennst du die Zutaten genau. Für deine Hundekekse kannst du alles verwenden, was dein Hund verträgt. Du kannst die Zutaten nach den Vorlieben deines Hundes zusammenstellen und auch die Größe der Snacks passend für die Welpenernährung gestalten.

    Gern benutzt werden folgende Zutaten:

    • Fleisch und Innereien, aber auch Leberwurst
    • Fisch
    • Quark oder Hüttenkäse
    • Eier
    • Getreide in Form von Haferflocken oder Mehl
    • Öl, zum Beispiel Sonnenblumen-, Raps- oder Maiskeimöl

    Rezeptvorschlag:
    Mische 400 g Haferflocken, 250 g Leberwurst, 300 g Hüttenkäse, 1 Ei und 2 Esslöffel Öl miteinander. Stimmt die Konsistenz nicht, füge Haferflocken oder etwas Flüssigkeit hinzu. Lasse den Teig eine Stunde im Kühlschrank durchziehen. Danach kannst du kleine Kugeln formen, auf ein Backblech legen, flachdrücken, bei 150 Grad Umluft gut 30 Minuten backen und im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt – viel Spaß beim Backen!

    Hilfe, der Welpe frisst nicht!

    Dein Welpe kommt irgendwann in die Flegelphase. Dann testet er vielleicht aus, was passiert, wenn er das Futter verweigert. Lasse dich besser nicht auf dieses Spiel ein.

    Ist dein Welpe lebhaft wie immer, hat er keine Verletzungen im Maul oder Verdauungsprobleme, kann ruhig einmal eine Mahlzeit ausfallen – das schadet der Welpenernährung nicht.

    Folgende Anzeichen deuten darauf hin, dass dein Hund nur testet, wer am längeren Hebel sitzt:

    • Das Futter wird zunächst gefressen, aber einige Tage später verweigert.
    • Dein Hund frisst nicht aus dem Napf, aber aus der Hand.
    • Er frisst kaum und schaut dich erwartungsvoll an, ob du etwas Besseres holst.

    Weitere Ursachen für das mäkelige Fressverhalten können sein:

    • Dein Hund ist von den Trainingsleckerlis satt. Das ist völlig in Ordnung – dann benötigt er kein weiteres Futter.
    • Das Futter ist nicht spannend, weil es permanent zur Verfügung steht. In diesem Fall kannst du das Futter nach 10 Minuten wegnehmen und es erst zur nächsten Fütterungszeit wieder hinstellen.
    • Nur hartes Futter wird verweigert. Vielleicht ist dein Hund gerade im Zahnwechsel, dann kannst du festes Futter eine Zeit lang einweichen.

    Vom fitten Welpen zum gesunden Junghund

    Für die Welpenernährung gilt: Welche Darreichungsform von Futter du wählst, ist deine Entscheidung – aber hochwertig sollte es sein. Dein Welpe wird mit einer ausgewogenen Welpenernährung gesund heranwachsen.

    Du fragst dich, wann der Hund ausgewachsen ist? Das lässt sich vom Gewicht erwachsener Tiere seiner Rasse ableiten:

    • Hunde mit einem Endgewicht von bis zu 10 Kilogramm sind etwa mit 8 bis 10 Monaten ausgewachsen.
    • Mittelgroße Hunde erreichen mit ungefähr 12 Monaten ihre Endgröße.
    • Bei sehr großen Rassen kann es bis zu 2 Jahre dauern, bis sie ausgewachsen sind.